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atriga News

Corona-Kurzstudie – Wie geht der Handel mit der aktuellen Situation um?

Seit Monaten dominiert das Thema COVID-19 die Medien. Ein Großteil der Händler leidet geschäftlich enorm unter der Krise. Das Digital Commerce Research Network (DCRN), dessen Gründungsmitglied atriga ist, hat das Institut ibi research an der Universität Regensburg dabei unterstützt, diese Entwicklungen genauer zu quantifizieren und hat in diesem Rahmen eine Händlerbefragung durchgeführt.

Um den E-Commerce und seine aktuellen Herausforderungen näher zu analysieren, hat ibi research eine Blitzumfrage unter Händlern durchgeführt und die dazugehörigen Ergebnisse veröffentlicht. Bei der Kurzstudie wurde ibi research durch das DCRN-Netzwerk, atriga, Concardis, eCube, SHI, Worldline/SIX Payments, D&G-Software sowie CONCREDOS unterstützt. Schwerpunkte in der Studie waren dabei der Status quo zur aktuellen Corona-Situation, die maßgeblichen Probleme und Auswirkungen der im Zuge der Pandemie umgesetzten Schutz- und Hygienemaßnahmen sowie die Einschätzungen zu zukünftigen Entwicklungstrends.

Seit Monaten dominiert das Thema COVID-19 die Medien. Ein Großteil der Händler leidet geschäftlich enorm unter der Krise, da Schutzmaßnahmen, Hygienevorschriften, Ausgangssperren und andere Maßnahmen zur Kontrolle der Ausbreitung des Virus das Einkaufen in Geschäften und Supermärkten erschwert oder ganz zum Erliegen gebracht haben. Gezwungenermaßen musste dadurch die Mehrheit der Verbraucher ihr Kaufverhalten anpassen oder einschränken. Folglich haben viele Kunden ihre Einkäufe online getätigt. 60 Prozent der befragten Händler hatte schon vor der Corona-Krise einen Online-Verkaufskanal und konnte somit trotz Einschränkungen oder Ladenschließungen ungehindert an seine Kunden verkaufen.

Allerdings stand 40 Prozent der Händler diese Möglichkeit zum Verkauf übers Internet nicht zur Verfügung, weil sie bisher rein stationär aufgestellt sind. Von den Händlern ohne bisherigen Online-Vertrieb plant die Hälfte mit dem Verkauf im Internet zu starten, davon 28 Prozent in Kürze und bei 22 Prozent der Befragten wird es laut eigenen Angaben noch etwas bis zum Start dauern.

Insgesamt gaben 97 Prozent der Händler eine Vielzahl von Konsequenzen an: Über zwei Drittel musste vorübergehen das Ladengeschäft schließen, fast die Hälfte musste Kurzarbeit anmelden und 45 Prozent verzeichnete weniger Bestellungen und Verkäufe.

86 Prozent der befragten Händler stimmen der Aussage zu, dass die Corona-Krise das Einkaufsverhalten der Kunden nachhaltig verändern wird. Kunden, die jetzt erst vermehrt online einkaufen, werden sich daran gewöhnen und auch zukünftig immer häufiger im Internet einkaufen.

Über das Digital Commerce Research Network (DCRN)

Das Digital Commerce Research Network (DCRN) verfolgt das Ziel, Händler, Hersteller und Dienstleister aus dem Handelsumfeld zusammenzubringen, gemeinsam mit Wissenschaft und Forschung Lösungen rund um die Chancen und Risiken der digitalen Transformation im Handel zu erarbeiten, neue Technologien und Entwicklungen zu bewerten und somit allen Akteuren in der Handelsbranche fundierte Entscheidungsgrundlagen zu bieten. Zu den Partnern des DCRN zählen neben atriga auch Concardis, CONREDOS, D&G-Software, eCube, SHI sowie SIX Payment Services.

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