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atriga News

Innovation aus Tradition

atriga Endless Collection: Das Ende statischer Mahnprozesse (2/2)

Im Forderungsmanagement stellt sich regelmäßig die Frage nach einem betriebswirtschaftlich sinnvollen Umgang mit untitulierten Forderungen, bei denen keinerlei Aussicht auf kurz- oder mittelfristigen Forderungsausgleich besteht. Die Möglichkeiten sind beschränkt: Abschreibung oder Forderungsverkauf sind dabei oft gewählte Optionen, bevor man zusätzliches Geld in gerichtliche Maßnahmen investiert. Dass es auch anders geht, zeigt atriga bereits seit vielen Jahren mit atriga Endless Collection. Eine weit fortgeschrittene Digitalisierung erlaubt es, die Kommunikation mit dem säumigen Kunden über Jahre hinweg aufrecht zu erhalten und damit den immer noch üblichen, statischen Prozess zu durchbrechen. Und das ohne großen Personalaufwand und hocheffizient durch eine automatisierte und systemisch steuerbare Kommunikation. Im Ergebnis erreicht atriga hier mittel- und langfristig eine Steigerung der Zahlerquote von zusätzlichen fünf bis sieben Prozentpunkten. 

 

Untitulierte, verjährungseinredebedrohte Forderungen auf der Kommunikationsebene weiterbearbeiten

Wie kann ein Gläubiger nun am besten abwägen, ob und wann es geraten erscheint, vielleicht doch einen Mahnbescheid zu beantragen? Der beste und erfolgversprechendste Weg ist es, mit dem säumigen Kunden über den gesamten Zeitraum in Verbindung zu bleiben und dabei die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Und zwar so, wie es der säumige Kunde bevorzugt, aber dennoch hocheffizient und automatisiert, dazu systemisch gesteuert und ohne großen Personalaufwand bei minimiertem Kosteneinsatz. Mit proaktiven Hilfsangeboten an den Kunden und einer wertschätzenden Kommunikation auf allen verfügbaren Kanälen auf der einen Seite, mit einer ständigen Hintergrund-Prüfung durch die atriga-Plattform auf der anderen Seite. So kann zum Beispiel schnell und sicher ermittelt werden, ob Anschrift oder E-Mail des säumigen Kunden noch gültig sind, die Ein-Cent-Überweisung klärt die Existenz einer gültigen Bankverbindung. Eine kontinuierliche Prüfung von Score und Bonität liefert weitere, werthaltige Daten. Auf Basis der vorliegenden Informationen, Verhaltensmuster und Prognosen über die aktuellen finanziellen Möglichkeiten des einzelnen Kunden ist es dann möglich, in zeitlich sinnvollen Intervallen eine faktenbasierte Entscheidung pro oder contra Mahnbescheid zu treffen. atriga Endless Collection erzielt auf diesem Weg mittel- bis langfristig eine Steigerung der Beitreibungsquote von mindestens zwischen fünf bis sieben Prozentpunkten – ein echter Mehrgewinn für die Mandanten!

Steffen Himer, Head of Legal Services & Debt Collection bei atriga: “Wir raten unseren Mandanten dazu, die finanzielle Situation des säumigen Kunden regelmäßig durch atriga Endless Collection prüfen zu lassen und ihn über den gesamten Zeitraum mit positiven Hilfsangeboten zu stimulieren.“

 

Steffen Himer - atriga GmbH

Geduld zahlt sich aus

Steffen Himer, Head of Legal Services & Debt Collection bei atriga, hat noch einen wichtigen Ratschlag für alle Verantwortlichen im Forderungsmanagement und Inkasso: „Die regelmäßige Verjährungsfrist für zivilrechtliche Ansprüche beträgt laut § 195 BGB zum Beispiel drei Jahre, erst dann ist der Schuldner nach § 214 BGB dazu berechtigt, seine Leistung zu verweigern. Er muss allerdings selbst aktiv werden und Verjährungseinrede erheben. Wir raten unseren Mandanten deshalb dazu, bei ansonsten hoffnungslosen Fällen Geduld zu bewahren, die finanzielle Situation des säumigen Kunden regelmäßig durch atriga Endless Collection prüfen zu lassen und ihn über den gesamten Zeitraum mit positiven Hilfsangeboten zu stimulieren. Je nach Prognose und Status des Kunden kann dann zum richtigen Zeitpunkt ein Mahnbescheid beantragt werden, um die Forderung zu sichern. In der Mehrzahl der Fälle ist dies aber gar nicht nötig, da die meisten Vorgänge durch atriga im Rahmen der atriga Customer Communication Journey ohne kundenbeziehungsstörende Vollstreckungsmaßnahmen geregelt werden können.“

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